31. aks Impfgespräche
Die 31. aks Impfgespräche haben einmal mehr gezeigt, welchen Stellenwert der aks Verein für die medizinische Fortbildung in Vorarlberg hat.
Zahlreiche Ärztinnen und Ärzte nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen in der Impfmedizin zu informieren und sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen.

Im Mittelpunkt standen heuer die Themen FSME, Influenza, der aktuelle Impfplan sowie der Umgang mit impfkritischen Menschen. Renommierte Expertinnen und Experten vermittelten neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und gaben praxisnahe Impulse für den Berufsalltag.
Besonders deutlich wurde: Gute Impfkommunikation beginnt mit Zuhören. Menschen haben Fragen und Unsicherheiten. Diese ernst zu nehmen, Nutzen und Risiken verständlich zu erklären und auf die Folgen schwerer Infektionskrankheiten hinzuweisen, gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Gesundheitsversorgung.
Einen eindringlichen Appell formulierte Dr. Susanna Neumayer, Fachärztin für Pathologie und leitende Fachärztin für den Bereich Molekularpathologie am LKH Feldkirch: „Ich will keine achtjährigen Kinder auf dem Seziertisch sehen, die an den Folgen der Influenza gestorben sind.“ Ihre Worte machten deutlich, worum es beim Impfen letztlich geht: schwere Erkrankungen und vermeidbare Todesfälle zu verhindern.

Auch der Vortrag des mehrfach ausgezeichneten Gesundheitsjournalisten Köksal Baltaci stieß auf großes Interesse und erweiterte den Expert:Innen-Austausch um eine wichtige Perspektive. Baltaci zeigte auf, wie Impfkommunikation gelingen kann und warum Ärztinnen und Ärzte als Vertrauenspersonen eine Schlüsselrolle spielen. Die Inhalte der Veranstaltung fanden auch über die Fachwelt hinaus Beachtung. Die NEUE Vorarlberger Tageszeitung und die VN berichteten ausführlich über die aks Impfgespräche.
Die aks Impfgespräche sind ein Fortbildungsformat des aks Vereins rund um das Thema Impfen. Seit mehr als 30 Jahren bietet der aks damit eine unabhängige Plattform für wissenschaftlich fundierte Informationen, den Austausch aktueller Erkenntnisse und die Vernetzung der Vorarlberger Ärzteschaft. Die Veranstaltung findet normalerweise jährlich statt, ist für Ärztinnen und Ärzte kostenlos und wird vom aks Verein organisiert sowie von der Ärztekammer für Vorarlberg und dem Land Vorarlberg finanziert.

Mit diesem Angebot erfüllt der aks Verein seinen Auftrag, Gesundheitswissen zu fördern und einen nachhaltigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung in Vorarlberg zu leisten. Denn gute Prävention braucht wissenschaftliche Evidenz, kontinuierliche Fortbildung und einen offenen Dialog.
Hier den Artikel in der NEUEN lesen.
Hier der Nachbericht in der VN.
Auf www.rund-ums-impfen.at bietet der aks unabhängige Informationen zum Thema Impfen an.
Die Präsentationen der Referent:innen können hier heruntergeladen werden:
Das neueste zu FSME und FSME Impfung
Nach der Saison ist vor der Saison, Influenza
Impfskeptiker und Impfverweigerer im digitalen Zeitalter
Labordiagnostik Influenza 2025/2026 in Vorarlberg
Update Impfplan 2026




