Volles Haus in Götzis: Die jüngste Veranstaltung der Reihe aks im Gespräch widmete sich dem Thema ADHS bei Kindern und Jugendlichen. Das große Interesse zeigte sich bereits im Vorfeld – die Veranstaltung war ausgebucht.

Im Mittelpunkt standen aktuelle Erkenntnisse zu Symptomen, Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten. Dr. Susanne Bauer, ärztliche Leiterin der aks Kinderdienste und Kinderpsychiaterin und Alexandra Kremer, klinische Psychologin und Gesundheitspsychologin der aks Kinderdienste, informierten aus medizinischer und therapeutischer Sicht und standen im Anschluss für Fragen und persönlichen Austausch zur Verfügung.

Wie groß der Informations- und Unterstützungsbedarf ist, wurde auch in den Gesprächen mit betroffenen Familien deutlich. Viele Eltern erleben bereits lange vor einer Diagnose eine hohe Belastung. „Im therapeutischen Alltag erleben wir, dass Eltern und Bezugspersonen lange vor einer Diagnose unter großer Belastung stehen. Umso wichtiger sind frühzeitige Information, Verständnis und konkrete Unterstützungsmöglichkeiten für Familien“, betonte Alexandra Kremer.

ADHS zählt zu den häufigsten Entwicklungsstörungen im Kindes- und Jugendalter. Die Symptome können sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. „Entscheidend ist, Kinder nicht auf ihr Verhalten zu reduzieren, sondern ihre individuellen Stärken und Bedürfnisse wahrzunehmen“, erklärte Susanne Bauer.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde deutlich, wie wichtig eine frühzeitige Diagnostik und ein ganzheitlicher Ansatz sind. Die aks Kinderdienste setzen dabei auf ein multimodales Therapiekonzept, das Elternbildung, psychologische Begleitung, Ergotherapie und – wenn notwendig – auch medikamentöse Behandlung umfasst.

Ein ausführlicher Bericht über den Abend erschien in der NEUEN Vorarlberger Tageszeitung. Darin wurde unter anderem die Bedeutung einer frühzeitigen Diagnostik und eines besseren Verständnisses für betroffene Kinder und ihre Familien hervorgehoben. Hier geht ’s zum ganzen Artikel.

Mit der Veranstaltungsreihe „aks im Gespräch“ schaffen die aks Geschäftsbereiche in Zusammenarbeit mit dem aks Verein Raum für Information, Begegnung und Austausch zu aktuellen Gesundheitsthemen. Die große Resonanz auf den ADHS-Abend zeigt, wie wichtig niederschwellige Angebote für Familien und Fachpersonen sind.

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