Leitbild
Der Arbeitskreis für Vorsorge und Sozialmedizin (aks) wurde 1964 als gemeinnütziger Verein gegründet, um Bereich der Vorsorgemedizin tätig zu werden. Seitdem setzen wir uns für die Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit der Bevölkerung im ganzheitlichen Sinne (körperlich, geistig, seelisch und sozial) und auf Basis sozialmedizinischer Erkenntnisse (heute auch Public Health genannt) ein.
Unser Ziel: Gemeinsam mit Partner:innen ein gesünderes und längeres Leben für die Menschen in Vorarlberg zu ermöglichen – mit Maßnahmen, die schon früh ansetzen. Bereits in den Anfangsjahren standen Schuluntersuchungen, Impfungen sowie Programme zu Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen im Fokus. Höchst erfolgreiche Initiativen wie der Eltern-Kind-Pass, die Vorsorgeuntersuchung oder das Krebsregister wurden von uns mitgestaltet und prägen die Gesundheitslandschaft in Vorarlberg und in Österreich bis heute.
Aktuelle Entwicklungen zeigen: Diese Themen sind nach wie vor hochaktuell. Kindergesundheit, flächendeckende Schuluntersuchungen oder mangelnde Durchimpfungsraten sind nur einige Beispiele. Neue Herausforderungen – etwa soziale Medien bei Jugendlichen oder Teilhabe im Alter – erfordern neue Antworten. Gesundheit betrifft alle Lebensphasen – und unsere Umwelt spielt dabei eine immer größere Rolle.
Dieses Ziel erreichen wir nur mit Unterstützung vieler Partner:innen und engagierter Vereinsmitglieder!
Gesundheit ist mehr als Abwesenheit von Krankheit
Unsere Vorstellung von Gesundheit beeinflusst unser Tun. Wir sehen Gesundheit als Zusammenspiel von körperlichen, seelischen und sozialen Faktoren – das sogenannte biopsychosoziale Modell. Auch ökologische Einflüsse als auch Sozialräumen und damit wirtschaftliche und strukturelle Rahmenbedingungen wirken sich auf unsere Gesundheit aus. Die positive und nachhaltige Gestaltung unserer Lebensräume wird deshalb zunehmend bedeutsam.
Sie können Teil dieser Entwicklung sein – mit Ihrer Mitgliedschaft, Ihrem Engagement oder Ihrer ideellen Unterstützung.
Der Arbeitskreis für Vorsorge und Sozialmedizin (aks) wurde im Jahre 1964 (als Arbeitskreis für prophylaktische und soziale Medizin) als nicht gewinnorientierter Verein gegründet um im Bereich der Vorsorgemedizin auf Basis Sozialmedizinischer Erkenntnisse (später Public health) tätig zu werden.
Ziel und Vision des Vereins ist es, den Vorarlberger:innen gemeinsam mit unseren Partnern durch vorsorge- und sozialmedizinische Maßnahmen ein gesünderes und längeres Leben zu ermöglichen. Die ersten Bereiche betrafen Schuluntersuchungen, Impfungen und in Folge Herzkreislauf- und Krebserkrankungen. Wesentliche Erfolge, die in Vorarlberg wegweisend mitentwickelt wurden sind der Eltern-Kind-Pass, die allgemeine Vorsorgeuntersuchung und das Krebsregister. Leider scheint es derzeit, dass Aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Gesundheitsbereich dieselben Themen weiter hochaktuell bleiben. Durchimpfungsrate, Kindergesundheit, flächendeckende Schuluntersuchungen sind nur einige der Themen die exemplarisch zu nennen sind. Wir sind hier weiter auf die Unterstützung aller angewiesen, um das Erreichte zu konsolidieren und uns auf neue Gegebenheiten anzupassen. Hier wären im Kinder- und Jugendbereich u.a. die sozialen Medien, im Seniorenbereich eine möglichst lange Teilhabe am sozialen Leben und über alle Lebensabschnitte letztlich die Frage der gesundheitsrelevante Gestaltung/Veränderungen unserer Umwelt zu nennen.
Unsere Vorstellung von Gesundheit beeinflusst unser Tun. Die menschliche Gesundheit ist das Resultat eines komplexen Wechselspiels biologischer, psychischer und sozialer Determinanten. Das biopsychosoziale Modell, ursprünglich von Engel (1977) formuliert, hebt die Interdependenzen dieser Faktoren hervor und stellt eine umfassendere Alternative zum reduktionistischen biomedizinischen Paradigma dar. Im Kontext aktueller globaler Herausforderungen gewinnt zudem die ökologische Dimension an Bedeutung, da Umweltfaktoren nachweislich direkte und indirekte Auswirkungen auf physiologische, psychologische und soziale Gesundheitsaspekte haben. Die Bedeutung von Sozialräumen und damit die Bedeutung wirtschaftlicher und strukturelle Rahmenbedingungen für Gesundheit wird zunehmend erkannt und findet Eingang in Forschung und Praxis damit ein gesundes und langes Leben für alle möglich ist.
Insbesondere hier können Sie als Mitglied (à Mitgliedschaft) diesen Weg mit ihrem Mitgliedsbetrag, ihrer Mitarbeit und ideellen Unterstützung stärken!
Handlungsfelder
Quellenangaben
- Stafoggia M et al. (2022) Long-term exposure to low ambient air pollution concentrations and mortality among 28 million people: results from seven large European cohorts within the ELAPSE project. The Lancet Planet Health 2022; 6: e9–18.
